SES-Core Emotionen – die dritte Quelle unserer Vitalität

Der Weg zu unserer inneren Kraft führt über unsere Empfindungen und unser Körpergefühl. Auf diesem Weg lassen sich durch angeleitete Übungen Probleme und Blockaden lösen.


Zusammenfassung: Das SES-Core System ist eine der vier Quellen der Gesundheit in der SES-Methode. Unter Core verstehen wir das psychosomatische Kernzentrum unserer Energie und Vitalität. Dieses Zentrum steht in Verbindung mit unseren tiefsten Emotionen und Wünschen. Dieser psychische Bereich steht wiederum in Verbindung zu unseren täglichen Belastungen und unserem Stresserleben. Es ist eine allgemein akzeptierte Tatsache, dass die meisten chronischen und schwer behandelbaren Erkrankungen durch Stress ausgelöst oder durch Stress verstärkt werden. Dieser Tatsache tragen wir in der SES-Methode durch die gezielte Stärkung der Gesundheit und durch Maßnahmen der Stressreduktion Rechnung. Hauptsächlich der Core-Bereich als unser besonders sensibler, emotionaler Anteil wird von Stress betroffen.


Das Core-System in der SES-Methode

Ernährung, Bewegung, Core und Selbstentwicklung sind die vier Kraftquellen der SES-Methode. Während Ernährung und Bewegung als Kraftquellen uns durchaus bekannt sind, wirft der Begriff „Core“ einige Fragen auf:

Was ist Core und wie steht Core in Verbindung zu unserer Gesundheit?

Unter SES-Core verstehen wir allgemein den Bereich unserer Emotionen. Das Fremdwort Emotion bezeichnet ein Gefühl, eine Bewegung unseres Gemüts, wir können auch sagen, eine seelische Erregung. Die Wortherkunft ist verbunden mit dem französischen „émouvoir“, welches auf eine Bewegung oder Erregung sowohl in unserem Körper, aber auch in unserem seelischen Bereich hinweist.

Neue Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften belegen den Zusammenhang zwischen unseren Emotionen und Steuerungszentren im Gehirn. Medizinisch gesehen geht es um Steuerungsvorgänge (Modulationen), die unsere Körperphysiologie (wie z.B. unseren Herzschlag, unsere Atmung und unsere Muskelspannung) tiefgreifend beeinflussen. Diesen Zusammenhang kennen wir natürlich aus dem täglichen Leben: Während das Gefühl von Angst unseren Atem stocken lässt, ist das Gefühl von Liebe in der Lage, sprichwörtlich unser Herz zu öffnen.

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Hormone – unsere seelischen Botenstoffe

Das Verbindungsglied zwischen dem seelischen Gefühl und der körperlichen Reaktion sind unsere Hormone. Hormone sind biochemische Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen unseres Körpers, die wir als Drüsen bezeichnen, produziert und abgegeben werden. Wichtige Drüsen zur Regelung des Stoffwechsels und zur Beeinflussung der Funktion unseres gesamten Körpers sind zum Beispiel die Schilddrüse, die Nebennieren sowie die Bauchspeicheldrüse. Über das Blut erreichen die Hormone unsere Körperzellen, an denen sie eine vielfältige und tiefgreifende Wirkung auslösen.

Die Wirkung unserer Hormone lässt sich am Beispiel der Stressreaktion gut verstehen. Belastungen in Beruf und Familie, verbunden mit fehlenden Entspannungsmöglichkeiten in der Freizeit, wirken sich auf Körper und Psyche aus. Wir empfinden Stress, wenn wir uns den Belastungen, denen wir ausgesetzt sind, nicht gewachsen fühlen. Bei der Stressreaktion kommt es zur Veränderung unserer Hormonausschüttung. Zum Beispiel, wenn wir über einen größeren Zeitraum Stress ausgesetzt sind oder wenn wir ein tiefgreifendes Stresserlebnis hatten, das noch in uns wirkt. Die Stressreaktionen stehen in Verbindung mit Gefühlen, wie z.B. Traurigkeit, Angst, Verlassenheit, Müdigkeit, Hilflosigkeit, Gereiztheit und innerer Leere. In Verbindung hiermit können wir typische körperliche Anzeichen entwickeln, wie z.B. Verspannung der Muskeln, Schwächung des Immunsystems, Störungen der Verdauungsprozesse, Enge in Kehle und Brust, Haarausfall, Herzstechen und viele weitere Symptome. Die Stressreaktion wirkt sich auf unser gesamtes Verhalten aus. So können zum Beispiel Schlafstörungen, Veränderungen des Appetits, Konzentrationsstörungen und verminderte Kreativität sowie eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stress alle Ebenen unseres Seins (physisch, psychisch, energetisch) beeinflusst und dass Stress bei chronischen und schwer behandelbaren Erkrankungen eine maßgebliche Rolle spielt.

Wir sind in der Lage, durch die Übungen der SES-Methode positiv auf unseren Hormonhaushalt und somit auf unsere körperliche und psychische Energie einzuwirken. Durch angeleitete körperliche und mentale Übungen der SES-Methode, insbesondere des SES-Core-Trainings, kommt es zu vielfältigen, allgemeinen gesundheitsfördernden Effekten:

  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes,
  • Steigerung der Stressresistenz,
  • Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit,
  • Stärkung des Immunsystems,
  • Verbesserung der psychischen und nervlichen Belastbarkeit,
  • Abnahme von allgemeinen und spezifischen Gesundheitsrisiken,
  • Sensibilisierung für die eigene Verantwortung beim Erhalt der Gesundheit“.

Weitere Informationen zum Thema CORE – Emotionen erfahren Sie bei einem unserer Seminare/Workshops oder in unseren Core-Kursen im Zentrum Dr. Neter in Hannover.

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